Schnell merkt man, dass über die Grenzen der 19 Messehallen hinaus die Drupa in Stadt und Region zu sehen und zu spüren ist. Ob auf Flaggen oder Plakaten entlang der Straßen, ob in Schaufenstern der Flaniermeile Kö oder in den urigen Kneipen der Altstadt - das einheitliche Drupa-Rot zieht sich wie ein Faden durch die ganze Stadt. Die bunte Mischung aus Internationalität und rheinischer Gemütlichkeit verleiht der Metropole für 14 Tage ein Flair, das mit der Messe untrennbar verbunden ist: Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen wird zur "Drupacity Düsseldorf“.
Ein weit verzweigtes Netzwerk mit rund 300 Partnern aus Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Kunst und Kultur macht das möglich. Es gibt kaum einen Bereich des täglichen Lebens, der nicht seinen spezifischen Drupa-Stempel trägt: von der Ankunft am Flughafen, über das Frühstück im Hotel bis hin zum abendlichen Programm in der Altstadt oder dem Einkaufsbummel in der Stadt. Mehr als ein Jahr war notwendig, um die Drupacity 2008 im Detail zu planen und umzusetzen. "Wer den unverwechselbaren Charme dieser weltoffenen Rheinmetropole im Drupa-Feeling einmal erlebt hat, versteht, warum sich Gäste von nah und fern hier schnell wie zu Hause fühlen und gerne wiederkommen“, so Drupa-Direktor Manuel Mataré zur Motivation der Messe Düsseldorf, nach 2000 und 2004 das Konzept wieder in dieser Form zu realisieren. "Bewusst haben wir Einzelhandelsverband, DEHOGA, Werbering und diverse Interessensgemeinschaften vom ersten Moment an mit ins Boot geholt und einzelne Ideen gemeinsam entwickelt", ergänzen Sven Kukulies und Peter Hirtschulz von der Arge Drupacity, die mit der Umsetzung des Konzeptes beauftragt ist.
Vier Säulen machen die Drupacity aus: Drupartnermalls, Drupartnershops, Drupartnerrestaurants und – ganz neu – Drupart. Vier Shopping Malls, über 70 Restaurants, über 50 Geschäfte und 24 Kunstgalerien sind mit dabei. „Wir haben unglaublich viel positives Feedback auf die Aktivitäten vor vier Jahren bekommen – und das nicht nur von Messe-Gästen, sondern auch von Düsseldorfern und den Menschen der Region“, erläutert Mataré und erklärt damit auch gleichzeitig die zweite Zielrichtung der Aktivitäten der Messe Düsseldorf. "Wir holen die Themen Druck und Papier aus den Messehallen in die Stadt und machen die Drupa damit für alle erleb- und anfassbar."
Für Autofahrer könnte die Messe jedoch einige Nachteile mit sich bringen. Bereits heute morgen waren die Autobahnen rund um Düsseldorf "dicht" - auf den Zubringern sah es nicht viel besser aus. Die Polizei erwartet rund 160.000 zusätzliche Fahrzeuge.
Der Düsseldorfer Flughafen rechnet mit 130.000 zusätzlichen Passagieren und rund 200 Sonderflügen.




