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Vierfache Hommage an Jean-Luc Godard

Das Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstraße 4, würdigt ab heute bis zum 22. Mai mit einer Filmreihe den französischen Star-Regisseur.

Das Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstraße 4, würdigt ab heute bis zum 22. Mai mit einer Filmreihe den französischen Star-Regisseur Jean-Luc Godard. Der 77-jährige Godard, einer der Großen der Filmgeschichte, hat nicht nur Herausragendes geleistet, sondern die ganze Filmsprache revolutioniert. Der Franzose gilt als der innovativste und radikalste Vertreter der so genannten "Nouvelle Vague" (Neue Welle), der den Schritt vom traditionell erzählenden zu einem modernen Kino am deutlichsten vollzog.

Das Filmmuseum zeigt ab dem heutigen Sonntag, 4. Mai, als Hommage an Godard vier bedeutende Filme: "Die Verachtung" aus dem Jahr 1963 (4. Mai, 15 Uhr), "Außer Atem" aus dem Jahr 1959 (12. Mai, 19 Uhr), "Ostwind" aus dem Jahr 1970 (14. Mai, 21.30 Uhr) sowie "Die Geschichte der Nana S." aus dem Jahr 1962 (22. Mai, 19.30 Uhr).

1959 revolutioniert der 1930 in Paris geborene Künstler das Kino mit seinem ersten Langfilm "Außer Atem", in dem er die filmische Semantik zum Tanzen bringt: Godard durchbricht das Zeitkontinuum bewusst durch Bildsprünge. Mit "Die Geschichte der Nana S." vollzieht er den bis dahin radikalsten Bruch mit dem klassischen Erzählkino. Durch die Starbesetzung mit Brigitte Bardot in "Die Verachtung" erhoffen sich die Produzenten 1963 einen kommerziellen Erfolg.

Godards Verweigerungshaltung manifestiert sich jedoch nicht nur in einer Reflexion über die Zwänge der Filmindustrie, sondern auch in der Verfremdung der Nacktszenen mit der Bardot, die er auf Geheiß der Produzenten nachdrehen musste. Ab Mitte der 1960er Jahre wurden Godards Filme immer stärker von seiner politischen Ausrichtung geprägt. Die Ereignisse des Pariser Mai 

1968 locken Godard aus der Reserve. Gemeinsam mit dem sozialistischen Theoretiker Gorin gründete er die Gruppe "Dziga Vertov", die dem kommerziellen Kino eine Absage erteilt und ihre Filme in den Dienst der Revolution stellt. Es entstehen abstrakte Filme wie "Ostwind" (1970), der sehr selten im deutschen Kino gezeigt wurde. Jean-Luc Godard ist heute noch filmisch aktiv.

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