Grund für diese Entscheidung seien zu große „Unwägbarkeiten der Veranstaltung, vor allem im Bezug auf den Nutzen für die Stadt“, sagte Elbers. „Von dieser Veranstaltung haben wir uns bislang einen hohen Imagegewinn in der ganzen Welt versprochen“, so der CDU-Politiker weiter. Ein positives Image sei aber auf Grund der momentanen Umstände rund um die Tour de France nicht mehr gesichert. Zuletzt hatten zahlreiche Dopingfälle bei der diesjährigen Tour das Ansehen des weltbekannten Rennens und des Radsports im Allgemeinen in Mitleidenschaft gezogen.
Ausschlaggebend für den Bewerbungs-Stopp aber waren sicherlich auch folgende Aspekte:
Wie gestern bekannt wurde, hätte die Austragung einer Etappe der Tour de France die Stadt Düsseldorf rund 6 Millionen Euro gekostet. Damit lagen die Kosten rund 3,5 Millionen Euro höher als erwartet, wobei gleichzeitig unklar ist, wie viel Einnahmen im Gegenzug hätten erzielt werden können.
Darüber hinaus hätte die Landeshauptstadt ihre Bewerbung zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr zurückziehen können.
Weiterhin im Rennen um den Zuschlag für den Prolog der Tour de France 2010 sind unter anderem Rotterdam und Utrecht in den Niederlanden, Lüttich (Belgien), Lugano (Schweiz), Budapest und Florenz.




