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Teddybärkrankenhaus öffnet zum 18. Mal seine Türen

Kostenloser Familientag für Kinder und Kuscheltiere am 28. Juni.

Ein Arzt untersucht einen Teddybär, ein Kind sitzt daneben

Im Teddybärkrankenhaus begleiten Kinder ihre Kuscheltiere durch Untersuchungen und Behandlungen und lernen dabei spielerisch den Krankenhausalltag kennen. (Foto: UKD)

Wenn Teddybären geröntgt, Stoffhasen gegipst und Kuscheltiere gründlich untersucht werden, hat das einen guten Grund: Das Düsseldorfer Teddybärkrankenhaus öffnet am Sonntag, 28. Juni, zum 18. Mal seine Türen. 

Zwischen 10 und 16 Uhr verwandelt sich die Wiese zwischen der Heinrich-Heine-Universität und der Uniklinik Düsseldorf in eine bunte Zeltstadt. Dort kümmern sich Medizinstudierende als sogenannte „Teddydocs“ um die plüschigen Patient:innen. Der Familientag ist kostenlos und kann ohne Anmeldung besucht werden. 

Kuscheltiere werden zu Patientinnen und Patienten 

Das Projekt richtet sich vor allem an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Ziel ist es, Ängste vor Arztpraxen und Krankenhäusern abzubauen. Statt selbst untersucht zu werden, begleiten die Kinder ihre Kuscheltiere durch einen typischen Krankenhausaufenthalt. 

Von der Aufnahme über die Diagnose bis zur Behandlung erleben die jungen Besucher:innen die einzelnen Stationen spielerisch und in einer entspannten Atmosphäre. 

Teddy-Röntgen und Teddy-CT 

Zum Einsatz kommen kindgerecht gestaltete Untersuchungsgeräte wie ein Teddy-Röntgengerät, eine Teddy-Blutanalyse oder sogar ein Teddy-CT. So können die Kinder nachvollziehen, was ihren Kuscheltieren fehlt und wie ihnen geholfen wird. 

„Mit dem Teddykrankenhaus möchten wir Kindern frühzeitig Ängste vor medizinischen Untersuchungen nehmen und ihnen zeigen, dass ein Krankenhaus kein beängstigender Ort sein muss“, erklärt das Organisationsteam. Da die Kuscheltiere die eigentlichen Patient:innen und seien, könnten die Kinder alle Abläufe in Ruhe beobachten und besser verstehen. 

Studierende organisieren das Projekt 

Organisiert wird das Teddybärkrankenhaus vollständig von Studierenden der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Unterstützt werden sie von Studierenden der Zahnmedizin, Pharmazie und Physician Assistance sowie von Auszubildenden der Krankenpflege, Physiotherapie und Orthoptik an der Uniklinik Düsseldorf. 

Während der Familientag allen Interessierten offensteht, sind die weiteren Veranstaltungstage für angemeldete Kindergartengruppen reserviert. Weitere Informationen gibt es hier.

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