Wie klingt und wie sieht das Opernhaus der Zukunft aus? Diese Frage haben über 300 Kinder und Jugendliche im Architekturwettbewerb „Bau dein MusikschuleBibliothekOpernhaus der Zukunft!“ beantwortet – mit einer Fülle an Fantasie und überraschenden Ideen. Aus den mehr als 230 eingereichten Arbeiten wählte die Jury zwölf Haupt- und 20 Sonderpreise aus.
Die Bandbreite der Entwürfe reicht von detailreichen Modellen und Lego-Bauten bis zu digitalen Animationen und Töpferarbeiten. Mal gleicht das Opernhaus einer grünen Oase mitten in der Stadt, mal einer schwebenden Bühne oder einer „goldenen Perle“. Viele Entwürfe setzen auf Nachhaltigkeit, mehr Platz für Pflanzen und Tiere und weniger für Autos. Andere verknüpfen Musik und Architektur spielerisch: Rutschen verbinden Etagen, Hängematten laden zum Verweilen ein, Instrumente können ausgeliehen werden.
„Die Kinder und Jugendlichen haben uns gezeigt, wie lebendig einladend und überraschend das Opernhaus der Zukunft sein kann“, betonte Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration. Die Arbeiten seien „ein beeindruckendes Zeugnis für Kreativität und Gestaltungswillen junger Menschen und eine wertvolle Inspiration für den weiteren Planungsprozess“.
Die Ausstellung mit allen Beiträgen wird vom 1. bis 14. Oktober 2025 in der Galeria an der Schadowstraße gezeigt, direkt gegenüber dem Grundstück, auf dem bis 2034 das neue Opernhaus entstehen soll. Konzipiert wurde sie von Studierenden der Hochschule Düsseldorf. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Die Preisverleihung folgt im November, die prämierten Arbeiten reichen vom „Musikhaus“ einer Sechsjährigen bis zum Konzept „Rhythmus und Takt“ eines 18-Jährigen. Sonderpreise gab es unter anderem für die „tierfreundlichste Oper“, für „poetische Architektur“ und für die „beste Bühnenbildkonzeption“.
Weitere Informationen und Einblicke in den Wettbewerb bietet die Plattform www.operamrhein.de/machmit




