Aus Gebäudeöffnungen im Innenhof der Kö 60 g quoll dicker, schwarze Rauch. Der gesamte Innenhof war in Rauch gehüllt. Zwei Treppenräume waren ebenfalls stark verraucht. Glücklicherweise hatten alle Personen zu diesem Zeitpunkt schon das Gebäude verlassen.
Mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften gelang es der Feuerwehr, den Brandherd zu lokalisieren und den Brand zu löschen. Zuvor schaltete ein Einsatztrupp der Stadtwerke die Hauptstromversorgung ab damit die Einsatzkräfte überhaupt die Brandstelle betreten konnten. Mit Hochleistungslüftern konnten die verrauchten Räume dann be- und entlüftet werden.
Es brannten Schaltschränke und erhebliche Mengen an Kabelisolierungen. Da es sich hierbei vermutlich um PVC-haltige Materialen handelt und bei der Zersetzung giftige Produkte entstehen können, wurde das Gesundheitsamt eingeschaltet um das Centermanagement bei den weiteren Maßnahmen zu unterstützen.
Nach drei Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Zu diesem Zeitpunkt hatten Teile der Kö Galerie keine Strom mehr. Zudem kommt es zu Geruchsbelästigungen in den Büroräumen in diesem Bereich. Im Einsatz waren drei Löschzüge und mehrere Sonderfahrzeuge mit insgesamt 60 Einsatzkräften. Die Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt. Die Schadenshöhe kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.
Kellerbrand in Düsseldorfer Kö Galerie
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz in der Kö Galerie ausrücken. Foto: pixelio.de/Christoph Ehleben



