Eicheln, Kastanien und Nüsse sammeln und damit die Tiere im Wildpark unterstützen: Am 22. September und 13. Oktober können Familien mit Kindern ihre gesammelten Waldfrüchte am Betriebshof des Wildparks abgeben. Die Annahme findet an beiden Dienstagen jeweils von 13 bis 17.30 Uhr statt.
Die Abgabe erfolgt am Betriebshof des Wildparks, Rennbahnstraße 60. Die Einfahrt liegt zwischen dem Wildpark-Parkplatz und dem Eingang der Rennbahn. Schilder weisen an den Aktionstagen den Weg.
Taschengeld für gesammelte Waldfrüchte
Als Dankeschön erhalten Kinder für die abgegebenen Waldfrüchte ein kleines Taschengeld. Für Eicheln, Haselnüsse und Walnüsse werden 20 Cent pro Kilogramm gezahlt, für Kastanien 10 Cent pro Kilogramm.
Auch außerhalb der beiden Aktionstage können Waldfrüchte abgegeben werden. Dafür stehen ab sofort Sammelbehälter an allen Eingängen des Wildparks bereit. Bei dieser Form der Abgabe wird allerdings kein Taschengeld ausgezahlt.
In diesem Jahr nur regional sammeln
Die Stadt bittet ausdrücklich darum, die Waldfrüchte in diesem Jahr ausschließlich regional im städtischen Grün zu sammeln. Damit soll verhindert werden, dass die Tierkrankheit Afrikanische Schweinepest eingeschleppt wird. Nach Angaben der Stadt ist die Krankheit bereits in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens sowie in Hessen und Rheinland-Pfalz angekommen.
Aus diesem Grund werden die gesammelten Waldfrüchte in diesem Jahr nicht an die Wildschweine verfüttert. Stattdessen dienen sie als Futterergänzung für Mufflons sowie Rot-, Dam- und Rehwild.
Eicheln und Kastanien richtig sammeln
Eicheln und Kastanien können in Gärten, Parks und im Stadtwald gesammelt werden. Im Stadtwald sollte die Suche auf die Waldwege beschränkt bleiben, damit wildlebende Tiere nicht gestört werden.
Die Stadt bittet darum, Eicheln und Kastanien getrennt voneinander und möglichst trocken abzugeben. Zum Sammeln und Lagern eignen sich Jutetaschen oder offene Körbe. Kunststofftüten sollten nicht verwendet werden, da die Waldfrüchte darin schnell schimmeln können.