Wenn in Düsseldorf am Samstagabend die Lichter erlöschen, steckt dahinter kein technisches Problem, sondern eine klare Botschaft. Die Stadt beteiligt sich erneut an der weltweiten „Earth Hour“.
Eine Stunde Dunkelheit mit globaler Wirkung
Am 28. März 2026 beginnt die Aktion um 20:30 Uhr. Für eine Stunde schalten Städte, Unternehmen und Privatpersonen weltweit das Licht aus. Die Initiative wird vom WWF organisiert und soll ein sichtbares Zeichen für den Klima- und Umweltschutz setzen. Düsseldorf ist zum 14. Mal dabei. Das diesjährige Motto lautet „Wir machen’s aus“.
Wahrzeichen bleiben eine Stunde dunkel
Zahlreiche bekannte Gebäude im Stadtgebiet werden nicht angestrahlt. Dazu zählen das Rathaus, die Tonhalle, die Lambertuskirche, der Schlossturm, die Kaiserpfalz, der Ehrenhof, der Kunstpalast sowie das Theatermuseum. Die Straßenbeleuchtung bleibt aus Sicherheitsgründen eingeschaltet.
Unternehmen beteiligen sich
Auch viele Unternehmen in Düsseldorf schließen sich der Aktion an. Sie schalten ihre Gebäudebeleuchtung ab und informieren Mitarbeitende. Zu den bislang gemeldeten Teilnehmenden gehören unter anderem die Ergo Group AG, Vodafone, die Stadtwerke Düsseldorf und die Stadtsparkasse Düsseldorf.
Stadt ruft zur Teilnahme auf
Umweltdezernent Jochen Kral hebt die Bedeutung der Aktion hervor: „Seit Jahren setzt Düsseldorf, als eine von tausenden Städten auf allen Kontinenten, im Rahmen der Earth Hour ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz.“
Die Beteiligung kann vielfältig ausfallen. Spaziergänge durch die verdunkelte Stadt, eigene Aktionen oder Beiträge in sozialen Netzwerken sind möglich.
Klimaschutz im Alltag
Begleitend informiert die Stadt über weitere Angebote. Ein CO₂-Rechner hilft bei der Einschätzung der eigenen Klimabilanz. Zudem liegt das neue Klimasparbuch 2026/27 mit Tipps und Gutscheinen für einen nachhaltigeren Alltag kostenlos in den Stadtbüchereien sowie im Foyer des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz aus. Die Earth Hour dauert nur eine Stunde. Ihr Signal soll jedoch weit darüber hinaus wirken.




