Eine Schwerpunktaktion gegen Radwegparker startet die Verkehrsüberwachung
des Düsseldorfer Ordnungsamtes am Montag, 14. Juni. Die städtische Verkehrsüberwachung hat allein im vergangenen Jahr 3.652 Mal das Falschparken auf Radwegen geahndet. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um rund 400 Fälle. Die für das Ordnungsamt zuständige Dezernentin, Helga Stulgies, verfolgt die Entwicklung mit Sorge: "Immer wieder ist zu beobachten, dass Radwege von Falschparkern blockiert werden. Das führt nicht nur zum berechtigten Ärger der Fahrradfahrer, sondern auch zu teilweise äußerst gefährlichen Situationen, wenn Radfahrer auf Gehwege oder Fahrbahnen ausweichen müssen", erklärt die Ordnungsdezernentin.
Daher wird die Verkehrsüberwachung in Zusammenarbeit mit dem Ordnungs- und Servicedienst in den kommenden zwei Wochen im gesamten Stadtgebiet die Radwege verstärkt auf Falschparker kontrollieren. Autofahrer, die durch ihr auf dem Radweg geparktes Fahrzeug Radfahrer behindern, müssen neben einer "Knolle" von bis zu 35 Euro auch damit rechnen, dass ihr Fahrzeug auch abgeschleppt wird. In diesem Fall müssen sie alles in allem etwa 200 Euro berappen. "Das Ordnungsamt wird unabhängig von dieser Schwerpunktaktion auch künftig ein Hauptaugenmerk darauf legen, dass die Radwege frei gehalten werden.



