Mit dem Handy wählte am Mittag ein Angler aus Mettmann den Notruf der Feuerwehr. Ihm war schlecht und er klagte über Kreislaufprobleme. Leider konnte der Mann seinen genauen Aufenthaltsort der Leitstelle nicht mitteilen. Fest stand nur, dass er ungefähr in der Nähe des Golfclubs in Hubbelrath war und nicht aufstehen konnte, weil dann sein Kreislauf "wegsackte".
Der Leitstellenbeamte alarmierte umgehend einen Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Hubbelrath zur Straße Am Schmidtberg. Parallel ortete ein
anderer Mitarbeiter das Handy des Erkrankten. Die Position wurde an der Anschlussstelle Mettmann markiert. Aufgrund der wenigen Funkmasten in diesem ländlichen Gebiet war die Ortung mit einem Radius von 1422 Metern recht ungenau. Daraufhin wurde ein Rettungshubschrauber aus Duisburg und der Polizeihubschrauber aus Düsseldorf alarmiert. Am Boden und aus der Luft wurde nun das Gebiet abgesucht.
Da der Mann angab an einem See zu sein, wurde die Suche an den acht Angelteichen begonnen. Während der Suchaktion kam auch ein Freund des Mettmanners hinzu. Der Freund konnte der Rettungsmannschaft schnell zeigen, wo der Erkrankte angeln wollte. Gegen 14 Uhr wurde er schließlich vor einer Hütte an einem der Angelteiche gefunden. Der Notarzt untersuchte den Mann und brachte ihn mit unbekannten Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus nach Mettmann. Lebensgefahr besteht für ihn nicht. Bei dem Einsatz waren 15 Helfer beteiligt.
Düsseldorfer Feuerwehr rettet Angler
Die Düsseldorfer Feuerwehr ortete und rettete einen Angler. Foto: Pixelio.de/Christoph Ehleben



