Die Zahl der Pendler von und nach Düsseldorf nimmt stetig zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung, die aktuell in der Reihe Düsseldorfer Statistik Information veröffentlicht worden ist. Danach ist das Pendleraufkommen im Zeitraum von 2005 bis 2009 insgesamt um 11,1 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen nahm die Zahl der Pendler von 256.283 auf 284.776 Menschen zu. Darunter haben die Einpendler einen Zuwachs von 10,8 Prozent erfahren, die Zahl der Auspendler nahm sogar
um 12,1 Prozent zu. In absoluten Zahlen gemessen allerdings übersteigt die Gruppe der Einpendler mit 223.094 Personen diejenige der Auspendler von 61.682 im Jahr 2009 um mehr als das Dreieinhalbfache.
Die Ausgabe 01/2010 der Veröffentlichungsreihe Düsseldorfer Statistik Information befasst sich generell mit den Pendlerverflechtungen zwischen Düsseldorf und den übrigen Landesteilen Nordrhein-Westfalens. Dabei wird der Fokus auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gelenkt, da die Landeshauptstadt als Zentrum der Metropolregion Rheinland sowohl als Arbeits- wie auch als Wohnort eine bedeutende Rolle für diese Gruppe spielt.
Besonders intensive Beziehungen bestehen nach der Untersuchung zu den beiden Nachbarkreisen Mettmann und Rhein-Kreis Neuss. Von dort aus fahren jeweils knapp ein Viertel der dort lebenden Beschäftigten zu ihrer Arbeit nach Düsseldorf. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Erkenntnis, dass ein Pendlerüberschuss zugunsten Düsseldorfs in der Beziehung zu Köln besteht: Immerhin 3.898 mehr Beschäftigte pendeln täglich von Köln in die Landeshauptstadt als von hier nach "Oppidum Ubiorum".
Düsseldorf ist und bleibt Pendler-Hochburg
Ein gewohntes Bild im Berufsverkehr. Foto: pixelio.de / Rainer Sturm



