Neben den bereits eingerichteten Anlagen am Brehmplatz, am Nordstern sowie an der Herzog- und Beckbuschstraße kontrollieren dann drei weitere Rotlichtkameras am Seestern die Einhaltung des Rotlichtsignals.
Die Unfallsituation in diesem verkehrsreichen Knoten wird schon seit längerer Zeit durch Stadt und Polizei sorgfältig beobachtet. Besonders auffällig sind dabei die nordwestlichen und südöstlichen Bereiche, die jetzt auch mit Rotlichtüberwachungskameras ausgerüstet werden.
In den Jahren 2005 bis 2007 ereigneten sich an diesen beiden Stellen insgesamt 31 Verkehrsunfälle, die auf Rotlichtmissachtungen zurückzuführen sind. 17 Personen wurden in diesem Zeitraum leicht, drei sogar schwer verletzt. Verkehrsdezernent Werner Leonhardt erwartet von der stationären Rotlichtüberwachung zumindest mittelfristig eine Verringerung der Unfallzahlen. "Es hat sich an anderen Rotlichtüberwachungsstandorten gezeigt, dass durch konsequente Überwachung die Zahl der Unfälle zum Teil drastisch reduziert werden konnte. Auch die neue Anlage am Seestern wird zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten", betont Leonhardt.
Blitzlicht-Gewitter am Seestern

Wer das Rotlicht missachtet, wird am Seestern künftig geblitzt. Foto: Pixelio.de/Seedo



