"Die Zeit der Allround-Zahnmedizin ist vorbei", erklärte der Direktor der Klinik für Zahnerhaltung und Initiatior des Studienganges, Prof. Dr. Wolfgang H.-M. Raab. "Wir benötigen, wie in anderen medizinischen Disziplinen auch, höhere Spezialisierung, den Einsatz modernster Techniken, verbreitetes Wissen über Forschungsergebnisse und deren Umsetzung in der Behandlung unserer Patienten."
An ihrem ersten Studientag begrüßten der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Joachim Windolf, und Prof. Dr. Wolfgang H.-M. Raab die Studiengangsteilnehmer, die außerdem, so der Koordinator des Studienganges, Dr. David Sonntag, eine Einführung in das Studienprogramm, die wichtigsten Ausweise und online Zugänge zur Bibliothek erhalten.
Endodont bedeutet sinngemäß "das sich im Zahn Befindende". Schwerpunkt dieses Teilbereichs der Zahnerhaltung ist die Therapie der im Zahninneren gelegenen Zahnpulpa sowie den umliegenden Gewebe. Unter dem Einsatz modernster Techniken vermittelt der Studiengang Kenntnisse zu Histologie, Anatomie und Physiologie des Zahninneren. Auch praktische Aspekte zu einer verbesserten Behandlung von Patienten und einem Zahnerhalt in Grenzsituationen sind wesentliche Bestandteile des Curriculums. Die Kombination aus einem vertieften Verständnis für biologische Prozesse und modernsten Verfahren führt zu einer Heilung bzw. zum Erhalt erkrankter Zähne mit Unterstützung des eigenen Organismus. Zum Abschluss ihres Studiums führen die Teilnehmer ein eigenes Forschungsprojekt durch, das sie mit einer wissenschaftlichen Arbeit abschließen. Bei erfolgreichem Abschluss wird der international anerkannte Titel des M.Sc. (Master of Science) als Zusatzqualifikation erworben.
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Gute Stimmung: Die Studienteilnehmer des ersten Masterstudienganges Endodontologie. V.r.: Dekan Prof. Dr. Joachim Windolf, Dr. David Sonntag, Koordinator des Studienganges und Prof. Dr. Wolfgang H.-M. Raab, Initiator und Klinikdirektor. Foto: HHU



