Närrisches Treiben mit Folgen für den Verkehr
Während der Karnevalstage 2026 verwandelt sich die Düsseldorfer Innenstadt in eine Hochburg des rheinischen Frohsinns. Der Kinder- und Jugendumzug am Samstag, dem 14. Februar, das Kö-Treiben am Sonntag, dem 15. Februar, und der Rosenmontagszug am 16. Februar ziehen zehntausende Feiernde an. Die Folge sind umfangreiche Straßensperrungen und Einschränkungen für den Individualverkehr. Die Landeshauptstadt empfiehlt daher ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Sicherheit geht vor: Sperren und Haltverbote
Entlang der Umzugsstrecken richtet die Stadt großflächige Straßensperrungen und Haltverbotszonen ein. Auch Taxihalteplätze werden verlegt, unter anderem am Burgplatz. Ziel ist es, die Sicherheit der Besucher:innen zu gewährleisten und die Umzüge reibungslos durchzuführen.
Autoverkehr: Innenstadt weiträumig umfahren
Für Autofahrende gilt an allen Karnevalstagen: Die Innenstadt sollte möglichst umfahren werden. Die Zufahrt zu Altstadt und Carlstadt ist nur mit spezieller Durchfahrtsberechtigung erlaubt. Parkhäuser sind teilweise nicht erreichbar. Anwohner:innen erhalten hierzu gesonderte Informationen von der Stadt.
Radverkehr: Umleitungen und Einschränkungen
Auch der Radverkehr ist betroffen. An Altweiber ist die Strecke über Rheinwerft, Schlossufer und Burgplatz gesperrt. Umleitungen führen über die Radumleitungsrouten U61 (Richtung Norden) und U62 (Richtung Süden). An den übrigen Karnevalstagen bleibt die Nord-Süd-Achse am Rhein grundsätzlich befahrbar. Kurzzeitige Einschränkungen sind am Samstag während des Kinder- und Jugendumzugs möglich.
Kinder- und Jugendumzug am Samstag
Die Sperrungen für den Kinder- und Jugendumzug beginnen am 14. Februar gegen 12:00 Uhr. Der Zug führt vom Rheinufer durch Altstadt und Carlstadt bis zur nördlichen Königsallee. Umfahrungen sind unter anderem über den Rheinufertunnel, die Berliner Allee und den Kö-Bogen-Tunnel möglich. Die Freigabe der Straßen erfolgt in Abstimmung mit der Polizei und abhängig vom Besucheraufkommen.
Kö-Treiben auf der Königsallee
Am Karnevalssonntag, dem 15. Februar, wird die Königsallee ab 6:00 Uhr morgens vollständig für den Verkehr gesperrt. Auch angrenzende Straßen sind betroffen. Die Aufhebung der Sperren richtet sich nach der Lage vor Ort und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Polizei.
Rosenmontag: Drei Phasen der Sperrung
Die umfangreichsten Verkehrseinschränkungen treten am Rosenmontag, dem 16. Februar, in Kraft. Bereits ab 6:15 Uhr beginnen die ersten Sperren für den Transport der Mottowagen. Ab 6:30 Uhr folgen weitere Sperrungen rund um den Aufstellbereich des Zuges, unter anderem am Kö-Bogen-Tunnel. Die dritte Phase startet ab 8:30 Uhr und umfasst die gesamte Zugstrecke vom Norden der Altstadt bis in den Süden der Innenstadt. Auch der Rheinalleetunnel ist zeitweise gesperrt.
Park and Ride als Alternative
Für Autofahrer:innen ohne Alternative stehen rund 2.200 Park and Ride-Plätze im Stadtgebiet zur Verfügung, ergänzt durch weitere Angebote im Umland. Die Anlagen sind ausgeschildert. Eine Übersicht bietet die städtische Online-Karte, inklusive passender ÖPNV-Anbindungen in die Innenstadt.
Sharing-Angebote eingeschränkt
Sharingstationen für Leihfahrräder, E-Scooter und E-Roller sind von Mittwoch, dem 11. Februar, bis Dienstag, dem 17. Februar, nur eingeschränkt nutzbar. Temporäre Abstellflächen entstehen an zentralen Punkten wie dem Rheinufer, dem Gustaf-Gründgens-Platz oder der Heinrich-Heine-Allee. Die genauen Standorte sind in den Apps der Anbieter abrufbar.
Digitale Karten mit allen Sperren
Übersichtskarten zu Sperrungen und Veranstaltungsflächen stehen online bereit. Dort lassen sich auch die Strecken des Kinder- und Jugendumzugs sowie des Rosenmontagszugs detailliert anzeigen. Die Freigabe der Straßen erfolgt jeweils nach Ende der Veranstaltungen und nach Abschluss der Reinigungsarbeiten.
Übersichtskarten Kinder- und Jugendumzug
Übersichtskarte Kö-Treiben
Übersichtskarte Rosenmontagszug
Copyright Übersichtskarten: Landeshauptstadt Düsseldorf/Amt für Verkehrsmanagement




